
Gasbrennwerttechnik
Die Frage nach der richtigen Wärmetechnik wird in Zeiten der ständig wachsenden Energiepreise und der Umweltbelastung immer wichtiger. Wir haben einerseits den Anspruch, möglichst umweltbewußt zu leben, und trotzdem finanziell gut wegzukommen.
Ob Erd- oder Flüssiggas, die Geräte sind für beide Gastechniken verwendbar.
Erdgastechnik
Die Gasbrennwerttechnik hat sich in den letzten 20 Jahren sehr bewährt. Diese Technik ist, im Gegensatz zu anderen fossilen Brennstofftechniken, nicht nur preiswerter und benötigt keine Lagerräume, sondern sie trägt einen wichtigen, zukunftsorientierten Aspekt in sich. Das Erdgasnetz bietet die Möglichkeit, auch als Träger alternativer Energien genutzt zu werden. So kann z.B. die überschüssige Energie, die bei Windkraft entsteht, in Wasserstoff umgewandelt und im Erdgasnetz weiterverteilt werden. Das Erdgasnetz kann bis zu 25 Prozent mit Wasserstoff angereichert werden, ohne daß die Endverbrauchergeräte ausgetauscht werden müssen. Außerdem ist es heute schon möglich, aufbereitetes Biogas in das Erdgasnetz einzuspeisen. Mit der Förderung und dem Ausbau des Erdgasnetzes schafft man somit auch eine wichtige Grundlage für die Weiterverteilung alternativer Energien.
Flüssiggastechnik
Im Gegensatz zur Erdgastechnik sind wir beim Flüssiggas nicht so stark an ein Versorgungsunternehmen gebunden. Durch diese Freiheit lässt sich der Einkaufspreis des Gases sehr positiv gestalten. Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, daß bei Abschluss mit einem Flüssigaslieferanten nur eine begrenzte Vertragsdauer ausgehandelt wird. Ein wesentlicher Nachteil des Flüssiggases bestehen darin, daß ein Lagerbehälter benötigt wird, der zusätzliche Kosten verursacht (TÜV).
