
Wasser ist das Lebensmittel Nummer Eins auf der Welt
In unserem Land geben sich die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen die größte Mühe, qualitativ hochwertiges Trinkwasser zu liefern.Gesundes Wasser ist technisch gesehen kein einfaches Wasser, da es viele Mineralien enthält. Kalk macht das Wasser einerseits schmackhaft, belastet andererseits das Röhrensystem und die Warmwasserbereitung (Verkalkung).
Bei der Trinkwasseraufbereitung wird das Wasser nach den individuellen Wünschen verändert. Es ist ein Balancieren zwischen der Lebensmittelqualität und der technischen Qualität.
Da in jedem Haus die Einflussfaktoren unterschiedlich sind, z.B. Magnetfelder, Strömungsgeschwindigkeiten und Systemwerkstoffe, können wir keine pauschalen Empfehlungen abgeben.
Bei der Trinkwasseraufbereitung können wir folgendende Methoden anbieten:
Die physikalische:Bei den physikalischen Wasseraufbereitungsanlagen wird im Wesentlichen die Zusammenhangskraft der einzelnen Moleküle verändert. Bei längerer Verweilzeit des Wassers im System (z.B. im großen Trinkwasserspeicher) kehrt das Wasser in den ursprünglichen Zustand zurück.
Ein Qualitätsmerkmal der eingesetzten Geräte besteht darin, dass die Oberfläche des Trinkwassers beim Durchfluss des Gerätes vergrößert wird. Das kann durch Turbolatoren, Bürsteneinsätze, Sintermetalle oder Kugelgranolateinsätze geschehen.
Ob die physikalische Anlage optimal arbeitet, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Eine Aussage über die Wirkungsweise kann von uns erst nach langjährigem Einsatz gemacht werden.
Die chemische (Ionenaustauscher):Zuverlässigere Aussagen kann man bei den chemischen Geräten machen.
Bei der chemischen Wasseraufbereitungsanlage werden Ionenaustauscher eingesetzt. Im Wesentlichen werden Kalzium- gegen Natrium- Ionen (Speisesalz) ausgetauscht. Das wirkt sich auf die Gesamtqualität des Wasser sehr massiv aus. Das Wasser ist zwar weicher und beim Waschen angenehmer, im Geschmack aber verändert.
Die biologische Wasseraufbereitungsanlage mit Kohle- oder Keramikfilter nimmt die Keime aus dem Wasser. Diese Filter werden gerne vor der Trinkwasserentnahmestelle installiert (Küche).